
Dozent: Philip Van Caille
Datum: 10.- 13. Juni 2010
Seminargebühr: 410,- Euro (DVOM-Mitglieder) 435,- Euro (Nichtmitglieder)
Osteopathie und craniomandibuläre
Dysfunktionen
Ziel des
Kurses:
Eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Beschwerdebild,
das durch Komplexität und Aspezifität der Symptome
gekennzeichnet ist. Nur ein ganzheitlicher therapeutischer Ansatz wie
Osteopathie (oft in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen) hat
die Möglichkeit eine solche Dysfunktion mit multifaktorieller
Genese effektiv zu behandeln. Es wird zunehmend deutlich, dass chronische bzw. rezidivierende Schmerzen, Tinnitus,
Spannungskopfschmerzen, Zervikalgien, Lumbalgien,
Kieferprobleme ihren Ursprung in einer CMD finden können. Grösstes Problem ist,
dass sich eine CMD durch ihr Erscheinungsbild (oft keine Beschwerden in der
Mundhöhle) der Entdeckung entzieht. Ziel des Kurses ist es, eine
mehrdimensionale Diagnostik und Therapie zu vermitteln.
Diagnostik:
Anamnese -
Posturologie - Fehlbisse und ihre Ätiologie - Myozentrische
Störungen - muskuloskelettale Dekompensierung
- psychovegetative Dysregulation
Therapie:
Verbesserung
der Mundstatik, die Beurteilung auslösender Faktoren und die Integration in ein
umfassendes Behandlungskonzept, das u.a. folgendes
beinhaltet: TMG-Behandlung - Myofunktioneller
Ausgleich - Subcortikale Neuprogrammierung - auf- und
absteigende Ketten behandeln - Neurovegetativer Ausgleich
Millionen
Menschen leiden unter einer CMD, aber stehen oft mit ihren Beschwerden allein
da oder fallen in ein Phänomen, das unter den Begriffen Drehtüreffekt oder
Arzttourismus bekannt ist. Nur ein umfassendes Therapiekonzept kann eine
Störung mit einer solchen Komplexität ändern.
Key-words:
Manipulative Techniken
von TMG - Kopfgelenke - Myofunktionelles Release -
Neurovegetativer Ausgleich - Fehlbisse - Okklussionstörungen
- Tinnitus - Trigeminusneuralgie -
Zellmilieu-Reaktivierung - Schwermetallbelastung - Subcorticale
Fehlprogrammierung - Übungstherapie und Hausaufgaben