Die Elite in der Osteopathie

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Zum Erfolg gibt es

keinen Lift

Man muss die Treppe bemühen.

Emil Oesch

 

Die Fachbereichsprüfungen:

Die Fachbereichsprüfungen:

In jedem der drei Fachbereiche, der Kranial-, der Viszeral- und der Parietal Osteopathie absolviert der Student am Ende seines Grundstudiums eine Fachbereichsprüfung. Diese bilden, gemeinsam mit dem Kolloquium in der Anatomie, die Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung am Ende des Vertiefungsstudiums, sowie für eine Immatrikulation für ein B.A. oder M.Sc. Programm.

 

Zulassung zu den Prüfungen:

Die Zulassung zu den Fachbereichsprüfungen erfordert die Teilnahme an den, in der Studienordnung vorgeschriebenen Seminaren und die erforderliche Anzahl an Kredits, welche die Studierenden durch die Seminare und die Lernerfolgskontrollen erwerben.

 

Fachbereichsprüfung Kranial Osteopathie:

Seminare in Kranialer Osteopathie CS-0 bis CS-5, Pädiatrie 1, Kiefergelenk / CMD 1, Refresher-Seminar, Neuroanatomie 1+2.

 

Fachbereichsprüfung Viszeral Osteopathie:

Klinischer Untersuchungskurs, Viszerale Osteopathie Workshop 0-6, Notfall-Medizin, Refresher-Seminar.

 

Fachbereichsprüfung Parietal Osteopathie:

Muscle Energy Workshop 1-3, Artikulations- und High Velocity Techniken 1+2, Schultergelenk, Mobilisation der Extremitätengelenke, Refresher-Seminar.

 

Abschlussprüfung:

Für das Abschlussexamen der Osteopathischen Medizin müssen alle Seminare und Praktika des Vertiefungsstudiums erfüllt sein. Die Anforderungen an die Hochschulabsolventen sind der erweiterten Studienordnung im Anhang zu entnehmen.

 

Die Abschlussprüfung beinhaltet neben einer klinisch praktischen Prüfung am Patienten auch die schriftliche und mündliche Überprüfung der Lehrinhalte des Vertiefungsstudiums.

 

Die klinisch praktische Prüfung am Patienten erfolgt gemäß den Richtlinien der Ethikkommission. Der Patient stellt sich dem Prüfungsbewerber eine Stunde vor Prüfungsbeginn mit seinen Krankenunterlagen vor. Dieser hat eine Anamnese zu erheben, die körperliche Untersuchung durchzuführen und seine Befunde im Rahmen einer SOAP-Note schriftlich zu dokumentieren. Während dieser Vorbereitungsphase ist ein Mitglied der Prüfungskommission anwesend und protokolliert den Ablauf der Untersuchung. Mit Einverständnis des Patienten und des Prüfungsbewerbers erfolgt eine Videodokumentation welche im Falle unklarer Befunde als Review zur Verfügung steht.

 

Im Anschluss daran stellt der Prüfungsbewerber den Patienten der Prüfungskommission vor und wertet die erhobenen Befunde unter Berücksichtigung differentialdiagnostischer Überlegungen. Dann entwickelt er einen Behandlungsplan und setzt diesen praktisch um. Für diesen Abschnitt der Prüfung sind 60 Minuten eingeplant.

 

Nach Abschluss der Prüfung füllt der Patient einen Fragebogen aus. Darin werden die Patientenzufrieden und die Aufklärung des Patienten durch den Prüfungsbewerber festgehalten. Diese Antworten gehen in die Gesamtwertung des praktischen Prüfungsteils ein.

 

Für die gesamte Abschlussprüfung ist ein Zeitraum von drei Prüfungstagen angesetzt. In einem Prüfungsvorbereitungskurs werden die Teilnehmer auf die Anforderungen während der Prüfung vorbereitet.

 

Die Benotung der Klausuren und mündlich praktischen Prüfungen während der Ausbildung in Osteopathischer Medizin erfolgt nach einem international standardisierten Prüfungs- und Benotungsverfahren.

 

Prüfungskommission:

Sie besteht aus dem Prüfungsvorsetzenden, dem unterrichtenden Fachlehrer, dem Beisitzer und einem Protokollführer. Zur Entlastung des Protokollführers

kann mit Einverständnis des Prüflings die gesamte Prüfung auf Tonträger aufgezeichnet werden.

 

Osteopathische Thesis:

Eine Thesis der Osteopathischen Medizin, welche von den Studierenden unter wissenschaftlichen Aspekten abzufassen ist, muss zwischen 50 und 80 Seiten (Arial 11, 1,5-zeilig) umfassen und den Richtlinien einer Studienarbeit entsprechen. Die notwendigen Kenntnisse hierzu vermittelt das Seminar "Wissenschaftliches Arbeiten" im Vertiefungsstudium.