AVT-College für Osteopathische Medizin

Evaluationsordnung

 

§ 1 Allgemeines

Als Bildungseinrichtung evaluiert das AVT-College regelmäßig und nach Bedarf alle ihre Leistungsbereiche. Diese Evaluierung ist Teil des Qualitätsmanagementsystems der Einrichtung und dient der Qualitäts- und Leistungssicherung.

Evaluierung ist ein Instrument der Selbststeuerung, um Planungs- und Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Sie dient der Selbsteinschätzung und auch der Informationsbeschaffung für den Steuerungsprozess der Qualitäts- und Leistungsverbesserung.

Die Datenerhebung und Datenauswertung soll darüber Auskunft geben, inwieweit die von der Bildungseinrichtung festgelegten Ziele erreicht worden sind.

 

Jede Kurseinheit ist zu evaluieren insbesondere im Hinblick auf:

  • Leistungs- und Qualitätspotenziale,
  • strategische Ziele und Entwicklung,
  • Profilbildung,
  • Entwicklung des Personals,
  • gesellschaftliche Zielsetzung, für die Internationalisierung und Mobilität der Studierenden und des Personals sowie
  • Gleichstellung von Frauen und Männern

 

Gegenstand der Evaluierung sind:

  • Leistungen von Personen,
  • organisatorische Einheiten,
  • Lehrangebote, Studienprogramme und einzelne Curricula.

 

§ 2 Evaluierungsprozess

Die Evaluierung erfolgt in folgenden Schritten:

  • Erstellung des Evaluierungsauftrag
  • Selbstbeschreibung und Selbstbewertung der evaluierten Einheit. Diese dient der Bestimmung einer Stärken-/Schwächenanalyse und der Definition von Leistungszielen.
  • Umsetzung der Ergebnisse. Die Evaluierungsergebnisse sind beim Abschluss von wechselseitigen Ziel- und Leistungsvereinbarungen zu berücksichtigen.

 

§ 3 Initiativrecht

(1) Das Recht, eine Evaluierung zu veranlassen, hat die Ausbildungsleitung sowie beschränkt auf seinen Aufgabenbereich die organisatorischen Bereiche. Das Dozententeam hat ein Antragsrecht.

(2) Die Studierenden, der Bildungseinrichtung haben das Recht, der Ausbildungsleitung bzw. dem Dozententeam die Durchführung einer Evaluierung vorzuschlagen.

 

§ 4 Verfahren

(1) Das Rektorat legt den Gegenstand, den Inhalt und die Ziele der Evaluierung fest.

(2) Die Evaluierung erfolgt durch die Studierenden am Ende einer Kurseinheit für die Präsenzlehre und am Ende eines Studienjahres für zwei zurückliegende Semester.

(3) Das Rektorat teilt die Ergebnisse der evaluierten Einheit mit.

 

§ 5 Zeitliche Häufigkeit

(1) Die Leistungen von Personen, Lehrinhalten, Rahmenbedingungen und organisatorischer Ablauf, sind nach jeder Kurseinheit und am Ende eines Studienjahres, einer Evaluierung zu unterziehen.

(3) Im Übrigen sind Evaluierungen bei Bedarf durchzuführen.

 

§ 6 Mitwirkungspflicht

Alle Mitglieder und Organe der Bildungseinrichtung sind verpflichtet, die für die Evaluierung erforderlichen Daten und Informationen zur Verfügung zu stellen und an der Evaluierung mitzuwirken.

 

§ 7 Transparenz und Persönlichkeitsschutz

(1) Die Ausbildungsleitung trifft in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten Vorkehrungen für die notwendige Transparenz der Evaluierungs-vorgänge.

(2) Die Evaluation und das Gutachten, sind jedem Mitglied der evaluierten Einheit sowie den betroffenen Fachvertretungen des AVT-College zugänglich zu machen.

(3) Bei jeder Veröffentlichung von Evaluierungsergebnissen ist der Schutz von personenbezogenen Daten zu beachten. Personenbezogene Daten dürfen nur an Personen und Organe der Bildungseinrichtung zur Erfüllung ihrer Aufgaben weitergegeben werden. Eine Weitergabe an andere Personen bedarf der schriftlichen Zustimmung der betreffenden Person.