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Wirbelsäulenchirurgie meets Osteopathie:

 

Wirbelsäulenchirurgie meets Osteopathie:

Rust 10.-11.05.2012: Im Rahmen ihrer standardisierten Aus- und Weiterbildung zum Wirbelsäulenchirurgen unter der Leitung von Akhil P Verheyden, Chefarzt der Unfallchirurgie am Ortenau-Klinikum Lahr-Ettenheim, lernten die 60 Teilnehmer des Seminars in Rust die diagnostischen und therapeutischen Konzepte der Osteopathie kennen.

 

Prof. Dr. Matthias Beck vermittelte im Rahmen seines Vortrags und dem anschließenden praktischen Workshop die Integration der Osteopathie in die konservative Behandlung des lumbalen Schmerzsyndroms (LBP).

Am eigenen Körper konnten die Teilnehmer erfahren wie man durch Positional Release Techniken Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule beeinflusst, welche Bedeutung die viszerosomatische Projektion im Rahmen von spinalen Sensibilisierungsprozessen hat und wie man Muskel-Trigger-Punkte und lumbale Facettensyndrome effektiv behandelt.

 


Prof

 

Meeting der Osteopathie-Verbände in Frankfurt

Die aktuelle Entwicklung in der Osteopathie hinsichtlich der Vergütung Osteopathischer Leistungen welche von Physiotherapeuten mit einer abgeschlossenen Ausbildung in der Osteopathie erbracht werden durch einzelne gesetzliche Krankenkassen und die mittel- und langfristigen Zielvorstellungen der Berufsverbände waren Themen der Diskussion.

 

Anwesend waren Frau Tümpling (VOD), Frau Fuhrman (VOD), Frau Wagner (VOD), Frau Prediger (BAO), Frau Hammer (BAO), Herr Grobmüler (BVO), Herr Schöner (BVO), Herr Kassack (AFO) und Frau Andrea Beck sowie Prof. Dr. Matthias Beck vom DVOM. Die Moderation des Meetings lag in den Händen von Herrn Claus Philippi (BVM-Beratungsorganisation, Stuttgart).

 

Ziel des Meetings war die Entwicklung einer gemeinsamen Marschroute für die Implementierung des Osteopathen in Deutschland als Primary Health Care Practioner. Die Vorstellungen der unterschiedlichen Verbände und Interessensgruppen hinsichtlich dieser Zielsetzung wurde zunächst kontrovers diskutiert. Alle Verbände waren sich jedoch darüber einig, dass derzeit der einzig mögliche Primärzugang zum Patienten für einen nichtärztlichen-Osteopathen durch den Erwerb einer Heilpraktiker-Erlaubnis gegeben ist. Die oftmals praktizierte Anwendung der Osteopathie als rezeptiertes physiotherapeutisches Heilmittel ist abzulehnen und sollte langfristig von der Implementierung des Osteopathen als eigenständigem Beruf abgelöst werden. In einem weiteren Treffen im Juli 2012 wollen die Verbände ein gemeinsames Positionspapier hierzu verabschieden.

 


AAO - Convocation in Little Rock, Arkansas

 

Auch die BKK Essanelle erstattet jetzt anteilig

die Kosten für die Osteopathie von Absolventen

des AVT-College:

 

Schon seit Beginn des Jahres erstattet die Techniker Krankenkasse bei einer Behandlung durch Absolventen des AVT-College 80% der Kosten für maximal sechs osteopathische Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten.

Jetzt erweiterte auch die BKK Essanelle ihr Leistungsangebot und vergütet ihren Versicherten anteilig die Osteopathie.

 

Für osteopathische Leistungen welche durch Absolventen des AVT-College erbracht werden vergütet die BKK Essanelle nun ebenfalls 90 Prozent der Kosten (bzw. maximal 60 Euro pro Sitzung) für bis zu sechs Sitzungen pro Kalenderjahr vergütet. Die Behandlung muss von einem Arzt mit einem Privatrezept oder einem grünem Rezept verordnet werden. Zur Erstattung reicht der Patient die vorab bezahlte Rechnung sowie die ärztliche Bescheinigung bei der BKK Essanelle ein. Die BKK hat die Ausbildung am AVT-College bereits offiziell anerkannt.

 

Weitere Information finden Sie auf der Website der BKK Essanelle : Klicken Sie hier