KTS

Referent: Prof. Matthias Beck, PhD, DO

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist die häufigste periphere Mononeuropathie. Sie führt zu Taubheit und Missempfindungen im Bereich der Hand (vor allem der Finger 2 und 3), die am Anfang der Erkrankung meist bei Nacht auftreten. Das KTS kann von einer Brachialgie begleitet werden.

Bei Verdacht auf ein KTS sollte eine neurologische Untersuchung der oberen Extremität, zur Beurteilung der sensiblen und eventuell auch motorischen Defizite, erfolgen. Auch an die Untersuchung einer feinmotorischen Störung sollte, mittels verfügbarer Tests gedacht werden.

Die osteopathische Behandlung des KTS sollte sich an den erhoben neuroorthopädischen Befunden des Patienten orientieren. Dabei hat sich gezeigt, dass die neurodynamische Mobilisation des Nervus medianus stets von einer Behandlung der Halswirbelsäule und die der oberen Thoraxapertur flankiert werden sollte.