BruxChecker

Referent: Prof. Dr. dent. Gregor Slavicek

Ob und in welchem Ausmaß ein Patient mit den Zähnen knirscht, wird in der Regel ausschließlich anhand von subjektiv wahrgenommenen Symptomen wie Muskelverspannungen, schmerzhafte Zähne, Kiefergelenksgeräusche oder objektiv festgestellten Anzeichen wie Rezessionen der Gingiva mit freiliegenden Zahnhälsen, Defekte der Zahnhartsubstanz und Bewegungseinschränkungen der Mandibula festgestellt. Es stehen also die Symptome im Vordergrund, die jedoch das Resultat des (jahre-) langen Zähneknirschen sind. Dies gilt insbesondere für intraorale Veränderungen – nur bedingt sind diese mit dem derzeitigen Ausmaß des Bruxismus in Einklang zu bringen. Das aktuelle tatsächliche Ausmaß kann anhand eines BruxChecker® dargestellt werden, da dieses Tool tatsächlich diese unbewusste Funktion der Okklusion ohne Einflussnahme darstellen kann – und zwar dann, wenn sie stattfindet – im Schlaf oder bei konzentrierter Tätigkeit. Die Abriebflächen, die auf dem BruxChecker® zu erkennen sind, werden anhand der automatisierten Auswertung DRS BRUX so aufbereitet, dass das gesamte Behandlungsteam darauf aufbauend eine Behandlungsstrategie entwickelt werden kann. Gleichzeitig erkennt und versteht auch der Patient das Ausmaß des eigenen Bruxierens.